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Geometrischer GrundRiß über das bey dem Jägersburger Schloß neu angelegten Wildngestüd Gezeichnet von CMaier 1792

 

Das Schloss verfügte über ein doppelgeschossiges Corps de Logis mit seitlichen eingeschossigen Flügeln. Zur Hofseite bildeten zwei weitere Flügel einen „Cour d’honneur“ aus. Die Gartenseite erhob sich auf einer niedrigen Terrasse, der entlang der Hauptlängsachse ein Rasenparterre nebst großem Wasserbecken, großem Kanal und Kaskade folgten, die sich bis hinunter zum Reiskircher Weiher erstreckten. Der Plan von 1792 gibt diese reich gestaltete Fläche völlig ungegliedert wieder. Lediglich jeweils eine talwärts führende Allee in Folge der beiden Seitenflügel definiert die Fläche des ehemaligen Parterres.

 

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Als Neuerung erscheint die Umzäunung einer scheinbar willkürlich abgesteckten Fläche, die das Talgelände mit den z.T. trocken liegenden Weihern und die höher liegenden Waldgebiete umschließt. Hierin befindet sich ein „Wildes Gestüdt“, was auf die zwar herrschaftliche, dafür aber weniger prominente Nutzung des einstigen prächtigen Parks hinweist. Dies ist aber auch ein weiteres Zeugnis für die schrittweise Demontage des Jägersburger Schlosses durch Herzog Carl II. August.

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